Spuren im Sand
Das Schreiben begleitet mich schon seit über 20 Jahren. Angefangen hat alles mit lyrischen Gedichten – mit Worten für Gedanken, Gefühle und Dinge, die mich beschäftigen.
Vor etwa zwei Jahren begann ich, eigene Songtexte zu schreiben und meine musikalischen Vorstellungen mithilfe von KI umzusetzen. Damit kam zu den Worten eine neue Ausdrucksmöglichkeit hinzu: Musik, Stimmen und Arrangements.
Meine Texte entstehen aus dem realen Leben. Ich schreibe über das, was ich sehe, was ich höre und was ich fühle – über tatsächliche Ereignisse, Begegnungen und Beobachtungen, über Gedanken und Gefühle und über Themen, die mich und auch andere Menschen bewegen.
Dabei gibt es für mich kaum eine Grenze, worüber ein Song handeln darf. Es können die kleinen und schönen Momente des Lebens sein, Freundschaft, Nähe, Freiheit oder Selbstbestimmung, genauso aber auch gesellschaftliche Themen und Dinge, die schwer, unbequem oder schmerzhaft sind. Entscheidend ist für mich nicht, ob ein Thema leicht oder schwer ist, sondern ob es etwas auszudrücken gibt.
Inzwischen durfte ich auch einige kleinere Aufträge für Privatpersonen umsetzen und für sie persönliche Texte oder Songs schreiben. Darüber freue ich mich sehr, auch wenn Auftragsarbeiten nicht das eigentliche Ziel von „Spuren im Sand“ sind.
Mein Hauptanliegen ist etwas anderes: Ich möchte mit meinen Songs Menschen erreichen und berühren. Vielleicht bringt ein Song jemanden zum Nachdenken, lässt ihn ein Thema aus einer anderen Perspektive betrachten oder regt sogar zum Umdenken an. Ein Lied muss für mich nicht jedem gefallen. Aber wenn es bei einem Menschen etwas auslöst, hat es seinen Zweck bereits erfüllt.
Ich lege mich bewusst weder auf eine Sprache noch auf einen bestimmten Musikstil fest. Meine Texte entstehen hauptsächlich auf Deutsch, in österreichischem Dialekt und auf Englisch, vereinzelt auch in anderen Sprachen. Ebenso unterschiedlich ist die musikalische Umsetzung – von ruhigen, reduzierten Balladen über Austropop und Singer-Songwriter bis hin zu Country, Rock und großen Live-Arrangements.
Für mich müssen Text und Musik eine Einheit bilden. Eine Melodie, eine Stimme oder ein Arrangement soll nicht einfach nur gut klingen, sondern das ausdrücken, was ich mit dem jeweiligen Text vermitteln möchte. KI ist dabei mein Werkzeug, um meine musikalischen Vorstellungen umzusetzen.
Ich möchte keine Musik nach einem festen Schema machen. Das Thema gibt die Richtung vor – nicht das Genre.
Genau das bedeutet für mich „Spuren im Sand“. Denn Spuren müssen nicht für immer bleiben, um etwas zu bedeuten. Wenn ein Song einen Menschen erreicht, ihn berührt, zum Nachdenken bringt oder vielleicht sogar etwas in seiner Sichtweise verändert, dann hat er bereits eine Spur hinterlassen.
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Songs von Spuren im Sand
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Mal ganz was Neues, Ungewohntes von Spuren im Sand:
„Du schaffst das“
ist ein energiegeladener Motivationssong mit treibenden Beats und moderner Festival-Atmosphäre. Ein Song über Kraft, Aufstehen und Weitermachen – mit einer klaren Botschaft: Heb den Blick, geh deinen Weg und glaub an dich.
Durch jeden Sturm
Ein emotionaler A-cappella-Song über Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt.
Gewidmet meinen ehemaligen Kameraden aus meiner Dienstzeit und meinen Auslandseinsätzen. Menschen, mit denen ich vieles erlebt und durchgestanden habe.
Auch wenn sich unsere Wege getrennt haben, bleibt die Verbundenheit bestehen.
Denn wahre Kameradschaft kennt weder Zeit noch Entfernung.
„Hallo Oma, hallo Opa“
ist einer meiner persönlichsten Songs. Er ist meinen verstorbenen Großeltern gewidmet und entstand aus Erinnerungen, Dankbarkeit und der Sehnsucht nach zwei Menschen, die auch nach ihrem Tod einen festen Platz in meinem Leben haben. Der Song erzählt vom Vermissen, aber vor allem von der Liebe und den Spuren, die Menschen hinterlassen. Für mich ist dieses Lied etwas Besonderes – wenn ich aus all meinen Songs nur einen auswählen dürfte, wäre es dieser.
„Hör einfach zu“
handelt von etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte und trotzdem oft fehlt: einem Kind wirklich zuzuhören, ohne seine Gefühle kleinzureden, sofort Lösungen anzubieten oder über ihn zu urteilen. Gesungen von Kindern, richtet sich der Song an uns Erwachsene und erinnert daran, dass etwas, das für ein Kind klein und einfach erscheint, für ein anderes ein riesiges Hindernis sein kann. Man muss nicht immer verstehen, was ein anderer fühlt, und man braucht auch nicht auf alles eine Antwort. Manchmal reicht es, dazubleiben, jemanden ernst zu nehmen und einfach zuzuhören.
„I bin frei“
ist ein emotionaler Softrock-Song in österreichischem Dialekt über Freiheit und Selbstbestimmung. Über den Mut, eigene Entscheidungen zu treffen, Fehler zuzulassen und den eigenen Weg zu gehen.
„Kopf aus dem Sand“
ist ein Song für Menschen, die ihren eigenen Wert viel leichter anzweifeln als erkennen können. Die Komplimente abwehren, im Spiegel zuerst nach Fehlern suchen und oft nicht sehen, was andere längst in ihnen sehen. Der Song erinnert daran, dass Schönheit in keine Schablone passt und der eigene Wert nicht davon abhängt, wie andere uns beurteilen. Dabei geht es nicht darum, plötzlich vor Selbstbewusstsein zu strotzen. Vielleicht reicht für den Anfang schon ein kleines bisschen mehr: ein Kompliment anzunehmen, einfach „Danke“ zu sagen und sich selbst nicht ständig zum Gegner zu machen. Und wenn der Kopf morgen wieder im Sand steckt – dann zieht man ihn eben wieder raus.
„Mama, warum…?“
stellt Fragen, die eigentlich ganz einfach klingen – weil sie von einem Kind kommen. Ein Junge fragt seine Mutter und seinen Vater nach Dingen, die in unserer Welt tatsächlich geschehen, und versucht mit seiner kindlichen Sicht zu verstehen, warum Erwachsene manches tun, obwohl es eigentlich keinen Sinn ergibt. Mutter und Vater versuchen, ihm darauf Antworten zu geben. Der Song soll dabei nicht belehren oder fertige Lösungen liefern. Er soll Fragen stehen lassen und dazu anregen, manches vielleicht wieder mit den Augen eines Kindes zu betrachten und selbst darüber nachzudenken.
Eine emotionale Pop-Rock-Ballade über echte Freundschaft, Loyalität und ein gegebenes Wort – aber auch über die Grenzen, die dort entstehen, wo Vertrauen und gegenseitiger Respekt verloren gehen.
„Noch lange nicht genug“
ist ein Song über die Lust, weiterzuleben, weiterzugehen und neugierig auf das zu bleiben, was noch vor einem liegt. Dabei geht es nicht um große Ziele oder darum, immer genau zu wissen, wohin der eigene Weg führt. Manchmal reicht ein kleiner Grund, morgens wieder aufzustehen – etwas, das uns berührt, interessiert oder das wir noch erleben möchten. Der Song soll Mut machen, solche Gründe nicht aus den Augen zu verlieren und weiterzugehen, solange da noch etwas ist, das uns bewegt.
„Notte di Pace“ ist ein italienisch gestaltetes Weihnachtsinstrumental über Licht, Frieden und die Stille des Heiligen Abends. Tenorsaxophon und Panflöte begegnen sich wie zwei Stimmen, antworten einander und tragen gemeinsam eine einfache Botschaft – ganz ohne Worte.
🪓🦌 Pantoffelheld 🩴🤣
Im Keller ein stolzer Hirsch, beim Holzhacken kaum zu bremsen. Doch sobald der Hausdrache auftaucht, ist es mit der großen Männlichkeit vorbei! 😂
Ein humorvoller Song im österreichischen Dialekt, verpackt in klassischen Trucker-Country mit erzählten Strophen und gesungenen Refrains.
Mit einer ordentlichen Portion Schmäh und einem Augenzwinkern! 🤭
„Stay“
ist eine ruhige, intensive Love-Rockballade über den Moment, in dem Gefühle nicht länger unausgesprochen bleiben können. Es geht nicht um große Versprechen, sondern um Nähe, Sehnsucht und die einfache Bitte an einen geliebten Menschen, noch einen Augenblick zu bleiben.
Eine 90er-Love-Rockballade über das, was manchmal am schwersten auszusprechen ist: Bleib.
„This is Love“
ist ganz bewusst ein Liebeslied – schlicht, direkt und ohne komplizierte Worte. Der Song beschreibt Liebe in ihren unterschiedlichen Seiten: als Nähe und Geborgenheit, als etwas, das stark, aber auch verletzlich machen kann, das weh tun und gleichzeitig heilen kann. Am Ende geht es um einen ganz einfachen Gedanken: Wenn Worte nicht mehr ausreichen, kann manchmal eine Umarmung alles sagen.
„Wanns Weihnacht’ wird“
erzählt von einem stillen Weihnachtsabend auf einem verschneiten Bergbauernhof – von Erinnerungen an früher, der Vorfreude auf Oma und Opa und dem Gefühl, Weihnachten mit den Menschen zu verbringen, die man liebt.
Eine warme, besinnliche Rockballade im österreichischen Dialekt. ❤️🎄
„Warum?!“ erzählt von einem jungen Mädchen, das keinen Ausweg mehr sieht und sich das Leben nimmt. Zurück bleiben Trauer, Leere und die quälende Frage, warum niemand gesehen hat, wie schlecht es ihr wirklich ging. Ein Song über das, was hinter einem Lächeln verborgen bleiben kann – und über die Menschen, die mit ihren Fragen zurückbleiben.
Wenn du selbst Suizidgedanken hast oder keinen Ausweg mehr siehst, bleib bitte nicht allein damit und wende dich an eine Person deines Vertrauens oder professionelle Hilfe. In einer akuten Krise verständige den Notruf deines Landes.
„Wenn der Wind die Stille trägt“
ist für mich ein Lied über diese seltenen Momente, in denen plötzlich nichts von einem verlangt wird. Raus aus dem Lärm, weg vom Müssen, Leisten und Funktionieren – hinaus in die Natur, wo Wind, Weite und Stille manchmal mehr bewirken können als viele Worte. Der Song soll keine Anleitung geben und auch nicht behaupten, dass man dort automatisch seinen inneren Frieden findet. Er ist vielmehr eine Einladung, für einen Moment stehenzubleiben, wieder wahrzunehmen, was um einen und in einem selbst geschieht, und vielleicht etwas wiederzufinden, das im Alltag verloren gegangen ist.
Ein besinnlicher Weihnachtssong über eine Nacht, in der die Welt ein wenig stiller wird – und über den Wunsch nach Frieden, Verbundenheit und einem gemeinsamen Himmel über allen Grenzen.
„Zwischen den Zeilen“
handelt davon, wie schnell wir uns ein Bild von einem Menschen machen, obwohl wir oft nur einen kleinen Teil von ihm kennen. Wir sehen Verhalten, hören ein paar Worte und glauben manchmal schon zu wissen, was dahintersteckt. Doch vieles bleibt verborgen, wenn wir nur auf die Oberfläche schauen. Der Song fordert nicht dazu auf, jeden Menschen oder alles, was er tut, verstehen zu müssen. Er lädt vielmehr dazu ein, etwas weniger vorschnell zu urteilen, genauer hinzuhören und offen dafür zu bleiben, dass hinter dem Sichtbaren vielleicht noch viel mehr steckt. Manchmal lohnt es sich eben, auch zwischen den Zeilen zu lesen.